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Was bedeutet in der weinbranche die abkürzung PIWI?


Die Abkürzung "PIWI" in der Weinbranche steht für "Pilzwiderstandsfähige Rebsorten". PIWI-Rebsorten sind spezielle Rebsorten, die gegen bestimmte Pilzkrankheiten resistent sind, insbesondere gegen den Falschen Mehltau und den Echten Mehltau. Diese Sorten werden oft in Anbaugebieten mit feuchtem Klima angebaut, da sie weniger anfällig für Pilzkrankheiten sind und somit weniger Pflanzenschutzmittel benötigen. Der Anbau von PIWI-Rebsorten kann ökologisch nachhaltiger sein, da er dazu beiträgt, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren.

Hier sind einige Beispiele für PIWI-Rebsorten:

  1. Solaris: Eine weiße Rebsorte, die aus einer Kreuzung von Merzling und Zarya Severa entstanden ist. Solaris ergibt Weine mit fruchtigen Aromen und einer angenehmen Säure.

  2. Johanniter: Eine weitere weiße Rebsorte, die aus einer Kreuzung von Riesling, Seyve-Villard, und Gm 322-58 entstanden ist. Johanniter-Weine sind bekannt für ihre fruchtigen Aromen und ihre ausgewogene Säurestruktur.

  3. Regent: Eine rote Rebsorte, die aus einer Kreuzung von Diana und Chambourcin entstanden ist. Regent-Weine sind tiefrot mit kräftigen Aromen von dunklen Beeren und einem würzigen Charakter.

  4. Souvignier Gris: Eine Mutation der Rebsorte Cabernet Sauvignon. Souvignier Gris-Weine sind oft kräftig und haben komplexe Aromen von exotischen Früchten und Kräutern.

Diese und andere PIWI-Sorten werden zunehmend von Winzern auf der ganzen Welt angebaut, da sie eine umweltfreundlichere Alternative zu konventionellen Rebsorten darstellen, ohne dabei Kompromisse bei der Weinqualität eingehen zu müssen.





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